Posted: March 1, 2013 in Cinema



Der Academy Award, besser bekannt unter seinem Spitznamen Oscar, ist ein Filmpreis. Er wird jährlich von der US-amerikanischen Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS)[1] für die besten Filme des Vorjahres verliehen, wobei wegen der Zulassungsprozedur in der Regel US-Produktionen dominieren. Die letzte Verleihung fand am 24. Februar 2013 in Los Angeles statt.

Die Auszeichnung wurde am 12. Februar 1929 vom damaligen Präsidenten der MGM Studios, Louis B. Mayer, ins Leben gerufen, fast neun Jahre nach der Verleihung des Photoplay Awards, der als erster Filmpreis der Welt gilt. Der Oscar wird jährlich in einer gemeinsamen Zeremonie in derzeit über 30 verschiedenen Kategorien in Form jeweils einer Statuette vergeben, die einen Ritter mit einem Schwert auf einer Filmrolle darstellt.

In die Auswahl zur Verleihung eines oder auch mehrerer Oscars kommen hauptsächlich amerikanische Spielfilme. In jeweils eigenen Kategorien werden Kurz-, Dokumentar-, Animations- und ausländische Filme prämiert. Für die Qualifikation eines amerikanischen Spielfilms zur Auswahl gilt die Bedingung, dass er im Vorjahr der Verleihung mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino im Gebiet von Los Angeles County – dem Heimatbezirk von Hollywood – gegen Entgelt gezeigt wurde.
Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte
2 Der Name
3 Die Trophäe
4 Veranstaltungsorte
5 Kategorien
5.1 Reguläre Auszeichnungen
5.2 Ehemalige Kategorien
5.3 Besondere Auszeichnungen
5.4 Auszeichnungen für Wissenschaft und Technik
6 Das Verfahren
6.1 Spezielle Regeln für die Nominierung
6.2 Spezielle Regeln für die Vergabe
7 Rekorde
7.1 Die erfolgreichsten Filme
7.2 Die erfolgreichsten Filmschaffenden
7.3 Altersrekorde
7.4 Die meisten aufeinanderfolgenden Gewinne
7.5 Die größten „Verlierer“
8 Moderation
9 Weitere Listen
10 Siehe auch
11 Literatur
12 Weblinks
13 Einzelnachweise

Geschichte

Gegen Ende der 1920er-Jahre befand sich die US-amerikanische Filmindustrie in einer Krise. Neue Erfindungen – zum Beispiel das Radio – führten dazu, dass die Kinos weniger Besucher verzeichneten. Für die Eigentümer der großen Studios wurde die Situation zunehmend schwieriger: Die Bildung von Gewerkschaften auch in der Filmindustrie führte dazu, dass sie die Arbeiter in ihren Studios angemessen bezahlen mussten, was bis dahin unüblich war. Im Rahmen von Demonstrationen wurden mehr Lohn und die Einführung geregelter Arbeitsverhältnisse gefordert. Eine weitere Schwierigkeit für die Studios bestand zudem durch die Zensoren.

Der Leiter der damals sehr erfolgreichen und sehr einflussreichen Metro-Goldwyn-Mayer-Studios, Louis B. Mayer, traf sich mit zwei guten Freunden, um sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen. Zusammen mit Conrad Nagel und Fred Niblo ersann er ein Instrument, das die Kunst des Filmemachens verkörpern würde und eine zentrale Steuerung der Interessen der Filmschaffenden gewährleisten sollte: Eine Akademie schien diese Anforderungen zu erfüllen.

Am 11. Januar 1927 wurde ein Gala-Dinner veranstaltet, bei dem sich 33 einflussreiche und namhafte Filmgrößen trafen, um die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ zu gründen. Unter ihnen befanden sich Berühmtheiten wie etwa Douglas Fairbanks, Mary Pickford, Cecil B. DeMille, die Warner Brothers und andere. Das erste offizielle Bankett der Akademie fand am 11. Mai 1927 statt.[2]

In den ersten Akademie-Statuten wurde festgeschrieben, um welche Aufgaben sich die Akademie zu kümmern hatte. Die Einführung des Preises wurde Anfang 1928 beschlossen und ergänzt. Am 16. Mai 1929 wurde der Akademiepreis zum ersten Mal vergeben.

Der deutsche Schauspieler Emil Jannings war der erste Schauspieler, der mit dem „Academy Award of Merit“ ausgezeichnet wurde. Er erhielt sie in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ für seinen Auftritt im Film Der Weg allen Fleisches (1927; Regie Victor Fleming); vom Film sind heute keine Kopien mehr auffindbar und auch von der Übergabe der Auszeichnung ist kein Filmmaterial mehr zu finden. Diese Auszeichnung galt gleichzeitig auch für seinen ein Jahr später gedrehten Film Der letzte Befehl (1928; Regie Josef von Sternberg). Der Preis wurde ihm 1929 vorzeitig übergeben, da Jannings auf dem Weg zurück nach Deutschland war. Mit dieser Auszeichnung ist Jannings auch der erste und bisher einzige deutsche Schauspieler, der ihn in dieser Kategorie gewann. Die in Düsseldorf geborene Schauspielerin Luise Rainer gewann sogar zweimal (1936, 1937) den Preis als beste Hauptdarstellerin. Als erster Österreicher (mit Schweizer Herkunft) konnte in dieser Kategorie im Jahr 1961 Maximilian Schell für Das Urteil von Nürnberg gewinnen.

Um das anfänglich geringe öffentliche Interesse an der Veranstaltung zu fördern, wollte man diese interessanter gestalten und gab die Gewinner vorab nicht mehr bekannt. Seit 1941 werden die Namen der Preisträger in versiegelten Umschlägen verschlossen gehalten, außer der Jury sind die Gewinner nur den beauftragten Notaren der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse (jetzt PricewaterhouseCoopers) bekannt.

Das öffentliche Interesse stieg kontinuierlich. 1953 wurde die Verleihung zum ersten Mal im Fernsehen übertragen. Heute stimmen mehr als 5500 Mitglieder der Akademie in den einzelnen Kategorien ab; die Verleihung wird weltweit übertragen und jährlich von etwa 800 Millionen Menschen verfolgt.

Bedingt durch die große Resonanz der Oscar-Verleihung, war die Veranstaltung gelegentlich auch Podium für öffentlichkeitswirksame Auftritte mit politischem Anliegen. Bislang wurde die Annahme des Oscars von zwei Schauspielern verweigert: 1971 von George C. Scott und 1973 von Marlon Brando.[3] Scott, der die Auszeichnung für die Hauptrolle in Patton – Rebell in Uniform erhalten sollte, protestierte gegen die zunehmende „Fleischbeschau“ in der Filmindustrie. Brando verweigerte die Preisannahme für die Hauptrolle in Der Pate aus Solidarität mit der US-amerikanischen Indianerbewegung und schickte stattdessen die Indianerin Sacheen Littlefeather zur Veranstaltung. In der von Brando vorbereiteten Rede machte Littlefeather auf die Unterdrückung der Bürgerrechte der Indianer und besonders auf die Protestaktionen des American Indian Movement bei Wounded Knee aufmerksam. Littlefeather konnte aufgrund der Zeitbegrenzung nur eine improvisierte Rede halten und verlas den gesamten Text erst hinter der Bühne vor den dort anwesenden Journalisten.[4]
Der Name

In den ersten Jahren der Verleihung wurde die Trophäe noch ausschließlich als Academy Award of Merit bezeichnet. Wer letztlich der Pate für den Namen Oscar war, ist heute nicht mehr mit Bestimmtheit zu klären. Fest steht, dass der prägnantere neue Name schon im Jahr 1931 weitgehend verwendet wurde. Vier Personen werden immer wieder als Taufpaten genannt. Erstens ist hier die ehemalige Vorstandssekretärin der Akademie, Margaret Herrick, zu nennen. Sie soll beim Anblick der Statue gesagt haben: „Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!“ In den Annalen der Akademie wird sie oft als offizielle Namensgeberin angeführt. Zweitens Bette Davis, die immer wieder betont haben soll, dass die Statue sie an ihren ersten Mann Harmon „Oscar“ Nelson erinnere.[5] Als dritter gilt der Filmkolumnist Sidney Skolsky, der behauptete, der Namensgeber gewesen zu sein. Als Viertes heißt es, dass es Walt Disney gewesen sei. Als die Akademie im Geheimen einen Namen für die Trophäe gesucht habe, hätte ein Mann vorgeschlagen, die Trophäe „Oscar“ zu nennen. Walt Disney hätte dies mitbekommen und geglaubt, es sei nun der endgültige Name der Trophäe. Er bedankte sich angeblich dann bei der Verleihung 1932 für seinen „Oscar“.

Obwohl bis heute immer wieder betont wird, Oscar sei nicht die offizielle Bezeichnung, ist auch der Spitzname seit 1979 markenrechtlich geschützt.
Die Trophäe
Horst Burbulla mit einem Oscar
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Der begehrte Filmpreis ist 34,29 cm groß und besteht aus einem massiven Nickel-Kupfer-Silber-Körper (Britanniametall), der für das Gewicht von etwa 3,85 kg sorgt. Überzogen ist er mit einer 24-karätigen dünnen Goldhaut. Lediglich in Kriegszeiten wurde auf das Gold verzichtet.

Der Materialwert einer Statue beträgt etwa 300 US-Dollar. Die Akademie lässt die Oscars seit 1983 bei der R. S. Owen Company in Chicago fertigen. In den Sockel der Statue werden erst nach der Verleihung die Namen des Preisträgers, die dazugehörige Oscar-Kategorie und der Titel des Films eingraviert.

Der Entwurf zu der Statuette stammt von dem damaligen Filmarchitekten (Art Director) der Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), Cedric Gibbons. Die Gründer der Academy of Motion Picture Arts and Sciences beauftragten Conrad Nagel mit der Gestaltung des Filmpreises. Mit einem Budget von 500 Dollar machte sich Nagel über das Aussehen und die Art des Preises Gedanken. Eine schlichte Urkunde wurde als zu wenig befunden. Die Idee kam auf, den Preis durch eine entsprechende Statue zu symbolisieren. Nagel beauftragte den Produktionsdesigner Cedric Gibbons mit dem Entwurf der Oscarstatue. Er sollte dem Filmpreis eine würdige Form verleihen. Er realisierte die Vorstellungen mit dem berühmten, goldenen Schwertträger, der auf einer Filmrolle steht.

Die Replikate, die in Hollywood überall als Souvenir verkauft werden, sind meist aus Plastik und halten einen Lorbeerkranz in den Händen.
Veranstaltungsorte
Das Shrine Civic Auditorium bei der Oscarverleihung 1988

Im Laufe der Jahre wurden die Academy Awards in verschiedenen Örtlichkeiten vergeben:

The Blossom Room im Hollywood Roosevelt Hotel (1929)
The Coconut Grove im Ambassador Hotel (April 1930, 1940, 1943)
The Fiesta Room im Ambassador Hotel (November 1930, 1932, 1934)
The Sala D’Oro im Biltmore Hotel (1931)
The Biltmore Bowl im Biltmore Hotel (1935–1939, 1941, 1942)
Grauman’s Chinese Theatre (1944–1946)
The Shrine Civic Auditorium (1947, 1948, 1988, 1989, 1991, 1995, 1997, 1998, 2000, 2001)
The Academy Award Theater (1949)
The RKO Pantages Theatre (1950–1960)
The Santa Monica Civic Auditorium (1961–1968)
The Dorothy Chandler Pavilion (1969–1987, 1990, 1992–1994, 1996, 1999)
The Dolby Theatre (ehemaliges Kodak Theatre; seit 2002)

Die 25. bis 29. Verleihung fanden nicht nur in Los Angeles, sondern auch in New York statt:

NBC International Theatre (1953)
NBC Century Theatre (1954–1957)

Die Fernseh-Liveübertragung der Oscar-Nominierungen erfolgt aus dem Samuel Goldwyn Theater im 1975 errichteten Hauptgebäude der AMPAS.
Kategorien

Die Akademie stellt für jede Oscarverleihung neue Regeln auf und behält sich die Einführung neuer Kategorien bzw. die Abschaffung von bereits existierenden Kategorien vor. Die letzte Änderung der Kategorien war 2002 die Einführung des Preises für den besten animierten Spielfilm.
Reguläre Auszeichnungen

Academy Awards werden jedes Jahr in den folgenden Kategorien vergeben:
Kategorie Originalbezeichnung(en) Zeitraum der Verleihung
Bester Film Best Picture seit 1929
Beste Regie Best Director seit 1929
Bester Hauptdarsteller Best Actor in a Leading Role seit 1929
Beste Hauptdarstellerin Best Actress in a Leading Role seit 1929
Bester Nebendarsteller Best Actor in a Supporting Role seit 1937
Beste Nebendarstellerin Best Actress in a Supporting Role seit 1937
Bestes Originaldrehbuch Best Writing, Original Screenplay
Best Writing, Screenplay Written Directly for the Screen seit 1941
Bestes adaptiertes Drehbuch Best Writing, Adaptation
Best Writing, Screenplay
Best Writing, Screenplay Based on Material from Another Medium
Best Writing, Screenplay Based on Material Previously Produced or Published
Best Adapted Screenplay seit 1929
Beste Kamera Best Cinematography
Best Cinematography, Black-and-White / Color seit 1929
Bestes Szenenbild Best Art Direction
Best Art Direction – Interior Decoration, Black-and-White / Color
Best Art Direction – Set Decoration, Black-and-White / Color
Best Art Direction – Set Decoration seit 1929
Bestes Kostümdesign Best Costume Design seit 1949
Bester Ton Best Sound, Recording
Best Sound
Best Sound Mixing seit 1930
Bester Schnitt Best Film Editing seit 1935
Bester Tonschnitt Best Effects, Sound Effects Editing
Best Sound Editing seit 1964
Beste visuelle Effekte Best Effects, Visual Effects
Best Visual Effects seit 1940
Bestes Make-up und beste Frisuren Makeup and Hairstyling
Best Makeup seit 1982
Bester Song Best Music, Original Song seit 1935
Beste Filmmusik Best Music, Score
Best Music, Scoring of a Dramatic Picture / Scoring of a Musical Picture
Best Music, Score – Substantially Original / Scoring of Music, Adaptation or Treatment
Best Music, Original Dramatic Score / Scoring Original Song Score and/or Adaptation
Best Music, Original Score seit 1935
Bester animierter Spielfilm Best Animated Feature seit 2002
Bester animierter Kurzfilm Best Short Subject, Cartoons
Best Short Subject, Animated seit 1932
Bester Kurzfilm Best Short Subject, Comedy / Novelty
Best Short Subject, Two-reel / One-reel
Best Short Subject, Live Action Subjects
Best Short Subject, Live Action seit 1932
Bester Dokumentarfilm Best Documentary, Features seit 1942
Bester Dokumentar-Kurzfilm Best Documentary, Short Subjects seit 1943
Bester fremdsprachiger Film Best Foreign Language Film seit 1947
Ehemalige Kategorien

Kategorien, die nicht mehr zum Programm der Academy Awards gehören:
Kategorie Originalbezeichnung(en) Zeitraum der Verleihung
Beste Regieassistenz Best Assistant Director 1934–1938
Beste Originalgeschichte Best Writing, Original Story
Best Writing, Motion Picture Story 1929–1957
Beste Tanzregie Best Dance Direction 1936–1938
Besondere Auszeichnungen

Diese Preise werden zum Teil nicht jedes Jahr verliehen bzw. nur nach Bedarf.
Name Originalbezeichnung verliehen für Zeitraum der Verleihung
Ehrenoscar Honorary Award Lebenswerk oder Dienste für die Academy seit 1929
„Irving G. Thalberg“-Preis The Irving G. Thalberg Memorial Award Filmproduzenten seit 1938
„Jean Hersholt“-Preis Jean Hersholt Humanitarian Award humanitäre Dienste im Bereich des Filmschaffens seit 1957
Sonderoscar Special Achievement Award außerordentliche, aus obigen Kategorien fallende Leistungen für einen einzelnen Film seit 1973
Miniatur-Oscar (Jugendpreis) Juvenile Award Kinderdarsteller 1935–1961
Studentenpreis Student Academy Award seit 1973
Auszeichnungen für Wissenschaft und Technik

Diese Preise werden zum Teil nicht jedes Jahr verliehen bzw. nur nach Bedarf.
Name Originalbezeichnung verliehen für Zeitraum der Verleihung
„Gordon E. Sawyer“-Preis Gordon E. Sawyer Award wissenschaftliche oder technische Errungenschaften im Filmschaffen seit 1982
John A. Bonner-Medaille John A. Bonner Medal of Commendation als Anerkennung für außergewöhnliche Leistungen und das Engagement bei der Wahrung der hohen Standards der Akademie seit 1978
Academy Award of Merit Academy Award of Merit (Class I) seit 1931
Wissenschafts- und Entwicklungspreis Scientific and Engineering Award (Class II) seit 1931
Preis für Technische Verdienste Technical Achievement Award (Class III) seit 1931
Das Verfahren

Jeder Spielfilm, der zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember eines Jahres im Gebiet von Los Angeles County erstmals mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino gegen Entgelt gezeigt wurde, ist für die Oscars im darauffolgenden Jahr qualifiziert. Dabei wird der Begriff „Spielfilm“ definiert als ein Film, der

mindestens eine Länge von 40 Minuten aufweist und
als 35- oder 70-mm-Kopie oder als 24 bzw. 48 fps Digitalkinoformat (mit einer Mindestauflösung von 1280 × 720 Pixeln) gezeigt wurde.

Dabei ist es unerheblich, ob der Film US-amerikanischen oder ausländischen Ursprungs ist, sodass sich auch ausländische Filme außerhalb der Kategorie für den besten fremdsprachigen Film qualifizieren können. Am Ende eines jeden Jahres stellt die Akademie eine Liste der in Frage kommenden Filme zusammen.

In einem ersten Schritt wählen die Akademiemitglieder zunächst zehn Nominierungen in der Kategorie Bester Film und fünf in den restlichen Kategorien aus. In dieser Phase der Wahl können nur die jeweiligen Mitglieder eines Akademiezweigs für ihre jeweilige Profession stimmen, d. h. Regisseure wählen Regisseure, Schauspieler wählen Schauspieler usw. Lediglich bei den Nominierungen für den besten Film sind alle Mitglieder stimmberechtigt. Das erklärt, warum es manchmal passiert, dass ein Film als Bester Film nominiert wird, der Regisseur aber nicht auf der Liste auftaucht.
Spezielle Regeln für die Nominierung

Die jeweils ersten fünf einer Kategorie, die die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten, werden dann von der Akademie offiziell als Nominierte verkündet.

Für folgende Kategorien gibt es spezielle Vorauswahljurys innerhalb der Akademie, die über die Nominierung entscheiden: Animierter Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm, Fremdsprachiger Film, Make-Up, Tonschnitt und Visuelle Effekte.
Für den besten fremdsprachigen Film gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier ist jeder Film zulässig, der in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. September des Jahres vor der Preisverleihung in seinem jeweiligen Land uraufgeführt wurde. Jedes Land darf dabei nur einen Film der Akademie zur Nominierung vorschlagen. Nach der Nicht-Berücksichtigung des hochgelobten rumänischen Dramas 4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage gab die Akademie am 19. Juni 2008 eine Änderung ihrer Auswahlrichtlinien bekannt. So werden nur noch sechs der neun vorausgewählten ausländischen Produktionen von einem aus AMPAS-Mitgliedern bestehenden Freiwilligen-Komitee bestimmt, die nur ein Minimum der eingereichten Beiträge sehen müssen. Die übrigen drei Bewerber werden von einem zwanzigköpfigen Gremium für fremdsprachige Filme, dem Foreign Language Film Award Executive Committee ausgewählt.[6]
Für die Dokumentarfilm-Oscars gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier muss der Film entweder in Los Angeles County oder im New Yorker Stadtteil Manhattan zwischen 1. September (zwei Jahre vor Preisverleihung) und 31. August des Jahres vor der Preisverleihung gezeigt worden sein. Zusätzlich muss der Film in vier weiteren Städten für mindestens zwei Tage öffentlich gezeigt worden sein.
Für die Kurzfilm-Oscars gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier ist jeder Film zulässig, der in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. September des Jahres vor der Preisverleihung entweder für mindestens drei Tage in Los Angeles County gezeigt wurde oder aber auf einem in den Regeln festgelegten Filmfestival ausgezeichnet wurde.
Nachdem bei den vergangenen Preisverleihungen im Jahr 2007 und 2008 in der Kategorie Bester Filmsong jeweils eine Produktion drei der fünf nominierten Musikstücke gestellt hatte, dürfen ab dem 19. Juni 2008 nicht mehr als zwei Stücke aus einem Film unter die finalen nominierten Kandidaten gelangen (die Vorauswahl an Musikstücken pro Film ist dagegen nach wie vor unbegrenzt).
Die Kategorien „Animierter Spielfilm“ und „Make-Up“ sind fakultativ. Sollten nach Ermessen der Akademie in einem Jahr zu wenige Filme gezeigt worden sein, die für einen Oscar in Frage kämen, so kann die Akademie auf den Nominierungsprozess verzichten oder aber einen Sonderoscar für einen Film verleihen.
Sofern ein Schauspieler für zwei verschiedene Filme in einer Kategorie (zum Beispiel „Bester Hauptdarsteller“) zweimal unter die ersten fünf Nominierten gewählt wird, so wird die Nominierung mit der geringeren Anzahl an Stimmen gestrichen. Ebenso verhält es sich, wenn er in den Kategorien für Haupt- und Nebendarsteller für denselben Film nominiert werden soll. In beiden Fällen rückt der Sechstplatzierte als Nominierter nach. Hingegen ist es möglich, dass ein Schauspieler in unterschiedlichen Kategorien für unterschiedliche Filme zweifach in einem Jahr nominiert ist.

In der zweiten Wahlphase haben die Mitglieder der Akademie nun die Möglichkeit, sich im akademieeigenen Filmtheater alle nominierten Filme kostenlos anzusehen. Zudem werden besondere DVDs mit den Filmen versandt. Diese Praxis wird von der Akademie allerdings kritisch betrachtet, da im Jahr 2003 Kopien dieser DVDs in Internettauschbörsen aufgetaucht waren. Bei der eigentlichen Oscar-Wahl sind alle Mitglieder in allen Kategorien wahlberechtigt.

Alle Stimmzettel, die spätestens eine Woche vor der Verleihung bei der Akademie eingegangen sein müssen, werden von drei vereidigten Notaren der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers ausgezählt. Der Oscar wird an denjenigen Nominierten verliehen, der die meisten Stimmen der Akademiemitglieder auf sich vereinen konnte. In dem Fall, dass zwei Nominierte die gleiche Stimmenanzahl erhalten, wird der Oscar an beide zu gleichen Teilen verliehen.

Höchstens zwei Ehrenpreise werden ohne vorherige Nominierung vom Board of Governors vergeben. Da mehr als zwei verschiedene Ehrenpreis-Kategorien existieren, werden nicht alle Ehrenpreise jedes Jahr vergeben.

Die Oscars für technische Verdienste werden ebenfalls ohne vorherige Nominierung durch besondere Auswahlkomitees verliehen. Diese Verleihung findet stets im Vorfeld der eigentlichen Oscar-Verleihung statt.
Spezielle Regeln für die Vergabe

In der Kategorie „Szenenbild“ werden neben dem Szenenbildner (Production Designer) auch der Ausstatter (Set Decorator) und der Filmarchitekt (Art Director) nominiert und ausgezeichnet.
Für den besten animierten Spielfilm wird die hauptverantwortliche Kreativperson ausgezeichnet. Das ist in den meisten Fällen der Regisseur (und maximal ein zweiter Regisseur), kann aber auch ein Produzent sein.
In den Dokumentar- und Kurzfilm-Kategorien werden maximal zwei Oscars vergeben, darunter in jedem Fall an den Regisseur und einen weiteren Kreativen (in den meisten Fällen der Produzent).
Der Oscar für den besten fremdsprachigen Film geht an den Film selbst, nicht an den Produzenten und nicht an den Regisseur. Letzterer nimmt den Oscar lediglich stellvertretend entgegen.
Der Oscar für den besten Film geht an die Produzenten des Films, wobei hier nur maximal drei Produzenten nominiert und ausgezeichnet werden. Sofern mehr Produzenten im Abspann genannt werden, muss die Produktionsgesellschaft drei Produzenten benennen bzw. die Akademie bestimmt drei Produzenten.

Rekorde
Die erfolgreichsten Filme

Lange Zeit war der Film Vom Winde verweht aus dem Jahr 1939 mit zehn Oscars der zahlenmäßig erfolgreichste Film in der Oscargeschichte; er wurde erst 1960 von Ben Hur mit elf Trophäen abgelöst. Mit Ben Hur wiederum konnte erst im Jahr 1998 Titanic mit ebenfalls elf Auszeichnungen gleichziehen. Nur sechs Jahre sollte es dauern, bis sich mit Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs ein weiterer Film mit elf Oscars in diese Riege einreihte. Letzterer war dabei einer der wenigen Filme, der alle Nominierungen auch in Auszeichnungen umsetzen konnte. Insgesamt ist die Herr-der-Ringe-Trilogie die erfolgreichste Filmserie mit 17 Auszeichnungen bei 30 Nominierungen.

Die fünf Sparten bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller, beste Hauptdarstellerin sowie die Drehbuchsparten (bestes Originaldrehbuch bzw. Drehbuch nach einer Vorlage) gelten als die wichtigsten Oscar-Kategorien und werden auch als Big Five bezeichnet. Bislang sind erst drei Filme in jeder dieser Kategorien ausgezeichnet worden: Es geschah in einer Nacht (1934), Einer flog über das Kuckucksnest (1975) und Das Schweigen der Lämmer (1991).

Alles über Eva (1950) und Titanic (1997) teilen sich den Nominierungsrekord mit 14 Nominierungen gefolgt von Vom Winde verweht, Verdammt in alle Ewigkeit, Mary Poppins, Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, Forrest Gump, Shakespeare in Love, Der Herr der Ringe: Die Gefährten, Chicago und Der seltsame Fall des Benjamin Button mit je 13 Nominierungen.
Siehe auch: Liste der erfolgreichsten Oscar-Filme und Liste der erfolgreichsten Nationen des Auslandsoscars
Die erfolgreichsten Filmschaffenden

Bisher am häufigsten mit Darsteller-Auszeichnungen geehrt wurde die US-Amerikanerin Katharine Hepburn (1907–2003), die zwischen 1934 und 1982 viermal als beste Hauptdarstellerin honoriert wurde. Ihre Landsfrau Meryl Streep kann die meisten Darsteller-Nominierungen (17) auf sich vereinen. Bei den Männern errangen Jack Nicholson, Daniel Day-Lewis und Walter Brennan (1894–1974) je drei Academy Awards. Nicholson hält gleichzeitig den Nominierungsrekord bei den männlichen Darstellern (12 Nominierungen). Die am häufigsten ausgezeichnete Person ist Walt Disney (1901–1966) mit 26 Oscars (inkl. 4 Ehrenoscars) und 37 weiteren Nominierungen. Zudem gewann er 1954 mit 4 Auszeichnungen die meisten Oscars in einem Jahr. Die am häufigsten ausgezeichnete Frau ist die Kostümbildnerin Edith Head (1897–1981) mit 8 Oscars und 27 weiteren Nominierungen. Die meist ausgezeichneten, noch lebenden Filmschaffenden sind der Komponist Alan Menken (8 reguläre Preise, v.a. für Aladdin und Pocahontas) und Dennis Muren, der für seine Visual Effects u.a. für Star Wars Episode V – Das Imperium schlägt zurück , E. T. – Der Außerirdische und Indiana Jones und der Tempel des Todes insgesamt 8 Oscars (inkl. 3 Sonderpreise, 15 Nominierungen) erhielt. Mit sieben Auszeichnungen bei 13 Nominierungen sind die Zeichentrickfiguren Tom und Jerry die meist ausgezeichneten Trickfilmstars in der Geschichte der Oscars (siehe: Oscar/Bester animierter Kurzfilm). Recht erfolgreich waren auch die beiden Schauspielerinnen Greer Garson (1904–1996) und Bette Davis (1908−1989), welche bisher als Einzige fünf Jahre nacheinander für den Oscar nominiert wurden.

Die meist ausgezeichneten bzw. nominierten Personen hinter der Kamera
Regisseur John Ford (1894–1973) mit 4 Preisen für die Beste Regie
Regisseur William Wyler (1902–1981) mit 3 Auszeichnungen bei 12 Nominierungen
Regisseur Federico Fellini (1920–1993) mit 4 Auszeichnungen bei 4 Nominierungen für den Besten fremdsprachigen Film
Dokumentarfilm-Regisseur Charles Guggenheim (1924–2002) mit 3 Auszeichnungen bei 10 Nominierungen
Kameramänner Joseph Ruttenberg (1889–1983) und Leon Shamroy (1901–1974) mit jeweils 4 Preisen für die Beste Kamera
Kameramänner Charles Lang (1902–1998) und Leon Shamroy mit jeweils 18 Nominierungen
Art Director Cedric Gibbons (1893–1960) mit 11 Preisen bei 39 Nominierungen für das Beste Szenenbild
Maskenbildner Rick Baker mit 7 Preisen bei 11 Nominierungen für das Beste Make-up, zuletzt 2011 für Wolfman
Song-Writer und Musiker Sammy Cahn (1913–1993) mit 4 Preisen bei 26 Nominierungen für den Besten Song
Komponist Alfred Newman mit 9 Preisen für die Beste Filmmusik
Komponist John Williams ist mit 5 Preisen und 48 Nominierungen für die Beste Filmmusik die am häufigsten nominierte, derzeit noch lebende Person
Allrounder Woody Allen mit 3 Preisen bei 15 Nominierungen für das Beste Originaldrehbuch

Auszeichnung fürs Filmdebüt
Beste Hauptdarstellerin: Shirley Booth (Kehr zurück, kleine Sheba, 1952), Julie Andrews (Mary Poppins, 1964), Barbra Streisand (Funny Girl, 1968) und Marlee Matlin (Children of a Lesser God, 1986)
Bester Nebendarsteller: Harold Russell (Die besten Jahre unseres Lebens, 1946) und Haing S. Ngor (The Killing Fields – Schreiendes Land, 1984)
Beste Nebendarstellerin: Gale Sondergaard (Ein rastloses Leben, 1936), Katina Paxinou (Wem die Stunde schlägt, 1943), Mercedes McCambridge (Der Mann, der herrschen wollte, 1949), Eva Marie Saint (Die Faust im Nacken, 1954), Jo Van Fleet (Jenseits von Eden, 1955), Tatum O’Neal (Paper Moon, 1973), Anna Paquin (Das Piano, 1993) und Jennifer Hudson (Dreamgirls, 2006)
Bester Regisseur: Delbert Mann (Marty, 1955), Jerome Robbins (West Side Story, 1961), Robert Redford (Eine ganz normale Familie, 1980), James L. Brooks (Zeit der Zärtlichkeit, 1983), Kevin Costner (Der mit dem Wolf tanzt, 1990) und Sam Mendes (American Beauty, 1999)

Altersrekorde

jüngste Gewinnerin: Sonderpreis (Juvenile Award) für die sechsjährige Shirley Temple (Herausragender Beitrag zur Filmunterhaltung 1934), beste Nebendarstellerin für die zehnjährige Tatum O’Neal (Paper Moon)
jüngster Nominierter: bester Nebendarsteller für den achtjährigen Justin Henry (Kramer gegen Kramer, 1979)
älteste Gewinnerin: beste Hauptdarstellerin für die 80-jährige Jessica Tandy (Miss Daisy und ihr Chauffeur, 1989)
älteste Nominierte: beste Nebendarstellerin für die 87-jährige Gloria Stuart (Titanic)
ältester Gewinner: bester Nebendarsteller für den 82-jährigen Christopher Plummer (Beginners)

Die meisten aufeinanderfolgenden Gewinne

Bester Produzent: in der Sparte Bester animierter Kurzfilm gewann Walt Disney von 1932-1940 achtmal nacheinander den Oscar, bei 15 Nominierungen im selben Zeitraum
Beste Hauptdarstellerin: Luise Rainer (Der große Ziegfeld, 1936 und Die gute Erde, 1937) und Katharine Hepburn (Rat mal, wer zum Essen kommt, 1967 und Der Löwe im Winter, 1968)
Bester Hauptdarsteller: Spencer Tracy (Manuel, 1937 und Teufelskerle, 1938) und Tom Hanks (Philadelphia, 1993 und Forrest Gump, 1994)
Bester Nebendarsteller: Jason Robards (Die Unbestechlichen, 1976 und Julia, 1977)
Bester Regisseur: John Ford (Früchte des Zorns, 1940 und Schlagende Wetter, 1941) und Joseph L. Mankiewicz (Ein Brief an drei Frauen, 1949 und Alles über Eva, 1950)
Beste Filmmusik:
Roger Edens (Osterspaziergang, 1948, Heut’ gehn wir bummeln, 1949 und Duell in der Manege/ Annie get your gun, 1950)
Ray Heindorf (Yankee Doodle Dandy, 1942 und This Is The Army, 1943)
Franz Waxman (Boulevard der Dämmerung, 1950 und Ein Platz an der Sonne, 1951)
Alfred Newman (With a Song in My Heart, 1952 und Call Me Madam, 1953 sowie Love Is a Many-Splendored Thing, 1955 und Der König und ich, 1956)
Adolph Deutsch (Eine Braut für sieben Brüder, 1954 und Oklahoma!, 1955)
Andre Previn (Gigi, 1958 und Porgy und Bess, 1959 sowie Das Mädchen Irma la Douce, 1963 und My Fair Lady, 1964)
Leonard Rosenman (Barry Lyndon, 1975 und Dieses Land ist mein Land, 1976)
Alan Menken (Die Schöne und das Biest, 1991 und Aladdin), 1992)
Gustavo Santaolalla (Brokeback Mountain, 2005 und Babel, 2006)

Die größten „Verlierer“

Die meisten Oscarnominierungen für einen Film, ohne einen Preis gewonnen zu haben
Am Wendepunkt (1977) und Die Farbe Lila (1985) mit jeweils 11
Die meisten Nominierungen für den Besten fremdsprachigen Film (nach Herkunftsland)
Israel mit 9
Die meisten Nominierungen für eine Person überhaupt
Tontechniker Kevin O’Connell mit 20
Die meisten Nominierungen für eine Darstellerin
Deborah Kerr (1921–2007) als beste Hauptdarstellerin mit 6 (erhielt 1994 den Ehrenoscar für ihr Lebenswerk)
Thelma Ritter (1905–1969) als beste Nebendarstellerin mit 6
Die meisten Nominierungen für einen Darsteller
Peter O’Toole mit 8 (erhielt 2003 den Ehrenoscar für sein Lebenswerk)
Die meisten Nominierungen für einen Regisseur
Clarence Brown (1890–1987) mit 6
Die meisten Nominierungen für einen Drehbuchautor
Federico Fellini mit 6 (erhielt neben dem Ehrenoscar für sein Lebenswerk 1993, insgesamt 4 Oscars für den besten fremdsprachigen Film)

Moderation

In den Anfangsjahren der Akademiepreise wurde die Verleihungszeremonie häufig vom jeweiligen Präsidenten der Akademie moderiert. Ende der 1950er-Jahre gab es erstmals eine ganze Riege gleichberechtigter Moderatoren für eine Verleihung. Dieses wurde in den 1970er-Jahren nochmals aufgegriffen.

Seit Ende der 1980er Jahre führt jeweils ein Moderator durch das Programm. Unterstützt wird dieser dabei von zahlreichen Co-Hosts. In den Darstellerkategorien sind dieses im Regelfall die Gewinner des Vorjahres (jeweils beim anderen Geschlecht). So überreichte beispielsweise 2007 Reese Witherspoon (beste Hauptdarstellerin im Jahr 2006) den Oscar an den besten Hauptdarsteller Forest Whitaker.

Der ungekrönte „König“ der Moderationen ist sicherlich der Entertainer Bob Hope. Er moderierte die Veranstaltung 17 Mal. Billy Crystal hingegen wurde für seine Moderationen schon mehrfach mit dem Fernsehpreis Emmy ausgezeichnet. Auch die Moderationen von David Niven wurden legendär. In der langen Geschichte der Verleihung gab es bis heute lediglich zwei weibliche Moderatoren, die alleine durch die Show führen durften: Whoopi Goldberg (viermal seit 1994) und Ellen DeGeneres (2007). Die 80. Oscar-Verleihung im Jahr 2008 wurde vom US-amerikanischen Entertainer Jon Stewart moderiert, der bereits 2006 durch den Abend führte. 2009 war Hugh Jackman der Gastgeber des Abends. 2010 standen Alec Baldwin und Steve Martin auf der Bühne.[7] Auch für 2011 wurden zwei Moderatoren bestimmt, nämlich James Franco und Anne Hathaway.[8]
Weitere Listen

Kategorie: Oscarpreisträger
Liste der Filme, die einen Oscar gewonnen haben
Liste der Träger US-amerikanischer Filmdarstellerpreise
Liste deutscher Oscarpreisträger

Siehe auch

Als eine Art Gegen-Oscar wird seit 1981 die Goldene Himbeere als Negativpreis am Abend vor der Oscar-Verleihung vergeben.

Literatur

Norbert Stresau: Der Oscar. Alle preisgekrönten Filme, Regisseure und Schauspieler seit 1929. Heyne, München 1994, ISBN 3-453-07872-1.
Hans-Jürgen Kubiak: Die Oscar-Filme. Die besten Filme der Jahre 1927/28 bis 2004; die besten nicht-englischsprachigen Filme der Jahre 1947 bis 2004; die besten Animationsfilme der Jahre 2001 bis 2004. Schüren, Marburg 2005, ISBN 3-89472-386-6.

Weblinks
Wiktionary Wiktionary: Oscar – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Academy Awards – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Die Website zur aktuellen Oscarverleihung (englisch)
Die Website der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (englisch)
AwardsDaily – Spekulationen um die jährlich bevorstehende Oscar-Verleihung (englisch)
The Envelope – Oscar- und Filmpreis-Website der Los Angeles Times (englisch)ذهب إلى: تصفح، بحث
جائزة الأوسكار
منحت لـ الامتياز في الإنجازات السينمائية
مقدمة من أكاديمية فنون وعلوم الصور المتحركة
البلد الولايات المتحدة الأمريكية
أول جائزة 16 مايو، 1929
الموقع الرسمي الموقع الرسمي
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جائزة الأكاديمية (بالإنجليزية: Academy Award) تعرف كذلك بالاسم الشائع جائزة أوسكار تقدمها سنويا أكاديمية فنون وعلوم الصور المتحركة، وهي من أرفع الجوائز السينمائية في الولايات المتحدة ويعدها البعض أهم جائزة سينمائية في العالم.
محتويات

1 لمحة تاريخية
2 التسمية
3 تمثال الأوسكار
4 الترشيحات
5 حفل الجوائز
6 الفئات
7 الفائزون والمرشحون
8 ملخص الجوائز والمهرجانات
9 مراجع
10 مصادر
11 وصلات خارجية
12 انظر أيضا

لمحة تاريخية

الجهة المانحة للجائزة هي أكاديمية فنون وعلوم الصور المتحركة التي تعد أكاديمية فخرية وليست تعليمية تأسست في 11 مايو 1927 في كاليفورنيا وتضم هذه الأكاديمية أكثر من 6000 عضو مختص بالفنون السينمائية منهم لجنة تصويت ضخمة تتكون من 5,816 ممثل ومممثلة ومختصون في السينما منهم 1311 ممثلون وممثلات. وتنظم الأكاديمية إضافة إلى تنظيم مسابقات جوائز الأوسكار السنوية مسابقات سنوية للطلاب غير المتخرجين بعد من الجامعات المختصة بالفنون السينمائية. كان المهرجان الذي أقيم في 5 مارس 2006 المهرجان الثامن والسبعين في تاريخ الأكاديمية. وتنافس في ذلك المهرجان الفيلم الفلسطيني الجنة الآن مع 5 افلام أخرى للحصول على جائزة أفضل فيلم غير أمريكي.
التسمية

لم يتفق المؤرخون على أصل كلمة “أوسكار” غير أنه يشاع أن امينة مكتبة الأكاديمية مارغريت هاريك قالت عندما شاهدت التمثال لاول مره عام 1928 : “انه يشبه عمي اوسكار”. البعض يقول أن الممثلة الراحلة بيت ديفيس اطلقت الاسم نسبة إلى زوجها الأول.
تمثال الأوسكار

يبلغ طول الجائزة 34 سم ووزنه 3.85 كغم وهو على شكل فارس يحمل سيفا وواقف على شريط فلمي وهو مصنوع من مادة البريتانيوم الذي هو خليط من القصدير والنحاس ويطلى في المرحلة الأخيرة من التصنيع بطبقة من الذهب ,في عام 1988 اخذت الجائزة الممثلة المشهورة كلي ولتر ولكنها عندما رفعت الاوسكار تزحلق من يديها وسقط على الأرض وتحطم.
الترشيحات

لكي يرشح الفيلم في هذا المهرجان يجب أن يكون الفيلم قد تم عرضه في صالات السينما في كاليفورنيا في السنة السابقة من 1 يناير إلى 31 ديسمبر ويجب أن يكون طول الفلم لايقل عن 40 دقيقة لكي يتنافس على جائزة الأفلام الطويلة والا فسوف يصنف كفيلم قصير ويجب كذلك ان يكون حجم الفلم الذي صور عليه العمل السينمائي اما 35 ملمتر أو 70 ملمتر. تصدر الترشيحات عادة أوائل شهر فبراير من كل عام, وهذه الترشيحات تصدر لجوائز السنة.
حفل الجوائز

ينظم عادة مهرجان توزيع الأوسكار سنويا في شهر مارس في صالة مسرح كوداك في مدينة لوس انجلوس ,كالفورنيا. ويعتبر هذا الحدث من الأحداث التي تحضى بتغطية اعلامية واسعة ومشاركة الكثير من الشركات الكبرى التي تحاول استخدام ليلة المهرجان لترويج منتوجاتها من الملابس والزينة وفي بعض الأحيان يستخدم المهرجان للتعبير عن أراء سياسية مثيرة للجدل من قبل الحائزين على الأوسكار. مثل رفض الممثل الشهير مارلون براندو الحصول علي جائزة أفضل ممثل بسبب موقف حكومة الولايات المتحدة من الهنود الحمر [1]. وأيضا أثناء حفل توزيع الجوائز عام 2003 حينما ندد العديد من الفائزين بالحرب علي العراق لاسيما المخرج مايكل مور الذي حاز علي جائزة أفضل فيلم وثائقي [2].
الفئات

أفضل فيلم

أفضل ممثل

أفضل ممثلة

أفضل ممثل مساعد

أفضل ممثلة مساعدة

أفضل فيلم صور متحركة

أفضل مخرج سينمائي

أفضل فيلم وثائقي

أفضل فيلم بلغة أجنبية

أفضل موسيقى تصويرية

أفضل مكياج فني

أفضل تصميم أزياء

أفضل نص سينمائي أصلي

أفضل نص سينمائي مقتبس

أفضل إنتاج فني

أفضل مونتاج

أفضل صناعة سينما

أفضل فيلم وثائقي قصير

أفضل فيلم صور متحركة قصير

أفضل فيلم حي قصير

أفضل خلط أصوات

أفضل مونتاج أصوات

أفضل أغنية أصلية

أفضل مسرحية موسيقية أصلية

أفضل تأثيرات بصرية

الفائزون والمرشحون

بن حور حصل على 11 جائزة أوسكار من أصل 12 ترشيحاَ في عام 1959. من ضمنها جوائز أفضل فيلم وأفضل ممثل رئيسي (تشارلتون هيستن) وأفضل ممثل ثانوي وأفضل إخراج وأفضل تصميم ازياء وأفضل موسيقى تصويرية.

تايتانك حصل على 11 جائزة أوسكار من أصل 14 ترشيحا في عام 1997. من ضمنها جوائز أفضل فيلم وأفضل تصميم ازياء وأفضل إخراج وأفضل موسيقى تصويرية.

سيد الخواتم: عودة الملك حاز على 11 جائزة أوسكار من أصل 11 ترشيحا في عام 2003. من ضمنها جوائز أفضل فيلم وأفضل إخراج وأفضل موسيقى تصويرية وأفضل تصميم أزياء وأفضل تقطيع وأفضل مكياج.

قصة الحي الغربي حاز على 10 جوائز أوسكار من أصل 11 ترشيحا عام 1961. من ضمنها جوائز أفضل فيلم وأفضل ممثل ثانوي وأفضل ممثلة ثانوية وأفضل تصميم أزياء وأفضل موسيقى تصويرية.

جيجي حاز على 9 جوائز اوسكار من أصل 9 ترشيحات عام 1958. من ضمنها جوائز أفضل فيلم وأفضل إخراج وأفضل ديكور وأفضل تصميم ازياء وأفضل تقطيع.

الإمبراطور الأخير حاز على 9 جوائز اوسكار من أصل 9 ترشيحات عام 1987. ومن ضمنها جوائز أفضل فيلم وأفضل تصميم ازياء وأفضل ديكور وأفضل إخراج وأفضل تقطيع وأفضل موسيقى تصويرية.

المريض الإنكليزي حاز على 9 جوائز اوسكار من أصل 12 ترشيحا عام 1996. ومن ضمنها جوائز أفضل فيلم وأفضل ممثلة ثانوية (جولييت بينوش) وأفضل إخراج وأفضل تقطيع وأفضل موسيقى تصويرية وأفضل تصميم ازياء.

ذهب مع الريح حاز على 8 جوائز أوسكار من أصل 13 ترشيحا عام 1939. من ضمنها جوائز أفضل فيلم وأفضل ممثلة (فيفيان لي) وأفضل ممثلة ثانوية هاتي ماكدانيال التي تعتبر أول ممثلة أمريكية من أصول إفريقية تحصل على الأوسكار وأيضا حصل الفيلم عل جوائز الأوسكار في الإخراج والتقطيع.

ملخص الجوائز والمهرجانات
تسلسل الاحتفال تاريخ الاحتفال’‏ الأفلام المكرمة لعام مقدم الحفل أفضل فيلم
1st Academy Awards 16 مايو, 1929 1927 / 1928 Douglas Fairbanks, William C. DeMille أجنحة
2nd Academy Awards 3 أبريل, 1930 1928 / 1929 William C. DeMille أغنية برودواي
3rd Academy Awards 5 نوفمبر, 1930 1929 / 1930 Conrad Nagel هدوء كلي على الجبهة الغربية
4th Academy Awards 10 نوفمبر, 1931 1930 / 1931 Lawrence Grant سيمارون
5th Academy Awards 18 نوفمبر, 1932 1931 / 1932 Lionel Barrymore, Conrad Nagel الفندق الكبير
6th Academy Awards 16 مارس, 1934 1932 / 1933 ويل روجرز الموكب
7th Academy Awards 27 فبراير, 1935 1934 Irvin S. Cobb لقد حصل ذات ليلة
8th Academy Awards 5 مارس, 1936 1935 Frank Capra التمرد على سطح الباونتي
9th Academy Awards 4 مارس, 1937 1936 George Jessel زيغفيلد العظيم
10th Academy Awards 10 مارس, 1938 1937 Bob Burns حياة إميل زولا
11th Academy Awards 23 فبراير, 1939 1938 no host لا يمكنك أخذه معك
12th Academy Awards 29 فبراير, 1940 1939 Bob Hope ذهب مع الريح
13th Academy Awards 27 فبراير, 1941 1940 Bob Hope ريبيكا
14th Academy Awards 26 فبراير, 1942 1941 no host كم كان واديا من أخضر
15th Academy Awards 4 مارس, 1943 1942 Bob Hope السيدة مينيفر
16th Academy Awards 2 مارس, 1944 1943 Jack Benny كازبلانكا
17th Academy Awards 15 مارس, 1945 1944 Bob Hope, John Cromwell ذاهب في طريقي
18th Academy Awards 7 مارس, 1946 1945 Bob Hope, James Stewart نهاية الأسبوع المفقودة
19th Academy Awards 13 مارس, 1947 1946 Jack Benny أفضل سنين حياتنا
20th Academy Awards 20 مارس, 1948 1947 no host اتفاق الجنتلمان
21st Academy Awards 24 مارس, 1949 1948 Robert Montgomery هاملت
22nd Academy Awards 23 مارس, 1950 1949 Paul Douglas كل رجال الملك
23rd Academy Awards 29 مارس, 1951 1950 Fred Astaire كل شيء عن إيف
24th Academy Awards 20 مارس, 1952 1951 Danny Kaye أمريكي في باريس
25th Academy Awards 19 مارس, 1953 1952 Bob Hope, Conrad Nagel أعظم عرض على الأرض
26th Academy Awards 25 مارس, 1954 1953 Donald O’Connor, Fredric March من هنا إلى الخلود
27th Academy Awards 30 مارس, 1955 1954 Bob Hope, Thelma Ritter على الواجهة البحرية
28th Academy Awards 21 مارس, 1956 1955 Jerry Lewis, Claudette Colbert, Joseph L. Mankiewicz مارتي
29th Academy Awards 27 مارس, 1957 1956 Jerry Lewis, Celeste Holm حول العالم في ثمانين يوما
30th Academy Awards 26 مارس, 1958 1957 Bob Hope, David Niven, James Stewart, Jack Lemmon, Rosalind Russell جسر على نهر كواي
31st Academy Awards 6 أبريل, 1959 1958 Bob Hope, David Niven, Tony Randall, Mort Sahl, Laurence Olivier, Jerry Lewis جيجي
32nd Academy Awards 4 أبريل, 1960 1959 Bob Hope بن هور
33rd Academy Awards 17 أبريل, 1961 1960 Bob Hope الشقة
34th Academy Awards 9 أبريل, 1962 1961 Bob Hope قصة الحي الغربي
35th Academy Awards 8 أبريل, 1963 1962 فرانك سيناتر لورنس العرب
36th Academy Awards 13 أبريل, 1964 1963 Jack Lemmon توم جونز
37th Academy Awards 5 ابريل, 1965 1964 Bob Hope سيدتي الجميلة
38th Academy Awards 18 أبريل, 1966 1965 Bob Hope صوت الموسيقى
39th Academy Awards 10 أبريل, 1967 1966 Bob Hope رجل لكل المواسم
40th Academy Awards 10 أبريل, 1968 1967 Bob Hope في حرارة الليل
41st Academy Awards 14 أبريل, 1969 1968 no host أوليفر!
42nd Academy Awards 7 أبريل, 1970 1969 no host راعي البقر منتصف الليل
43rd Academy Awards 15 أبريل, 1971 1970 no host باتون
44th Academy Awards 10 أبريل, 1972 1971 Helen Hayes, Alan King, Sammy Davis, Jr., Jack Lemmon الرابط الفرنسي
45th Academy Awards 27 مارس, 1973 1972 Carol Burnett, مايكل كين، Charlton Heston, Rock Hudson العراب
46th Academy Awards 2 أبريل, 1974 1973 John Huston, Burt Reynolds, David Niven, Diana Ross اللدغة
47th Academy Awards 8 أبريل, 1975 1974 Sammy Davis, Jr., Bob Hope, Shirley MacLaine, Frank Sinatra العراب: الجزء الثاني
48th Academy Awards 29 مارس, 1976 1975 Goldie Hawn, Gene Kelly, Walter Matthau, George Segal, Robert Shaw وطار فوق عش المجانين
49th Academy Awards 28 مارس, 1977 1976 Warren Beatty, Ellen Burstyn, Jane Fonda, Richard Pryor روكي
50th Academy Awards 3 أبريل, 1978 1977 Bob Hope آني هال
51st Academy Awards 9 أبريل, 1979 1978 Johnny Carson صائد الغزلان
52nd Academy Awards 14 أبريل, 1980 1979 Johnny Carson كرامر ضد كرامر
53rd Academy Awards 31 مارس, 1981 1980 Johnny Carson أناس عاديون
54th Academy Awards 29 مارس, 1982 1981 Johnny Carson عربات النار
55th Academy Awards 11 أبريل, 1983 1982 Liza Minnelli, Dudley Moore, Richard Pryor, Walter Matthau غاندي
56th Academy Awards 9 أبريل, 1984 1983 Johnny Carson شروط إظهار العاطفة
57th Academy Awards 25 مارس, 1985 1984 Jack Lemmon أماديوس
58th Academy Awards 24 مارس, 1986 1985 Alan Alda, Jane Fonda, Robin Williams الخروج من أفريقيا
59th Academy Awards 30 مارس, 1987 1986 Chevy Chase, Goldie Hawn, Paul Hogan فصيلة
60th Academy Awards 11 أبريل, 1988 1987 Chevy Chase الإمبراطور الأخير
61st Academy Awards 29 مارس, 1989 1988 no host رجل المطر
62nd Academy Awards 26 مارس, 1990 1989 بيلي كريستال توصيل الأنسة دايزي
63rd Academy Awards 25 مارس, 1991 1990 بيلي كريستال الرقص مع الذئاب
64th Academy Awards 30 مارس, 1992 1991 بيلي كريستال صمت الحملان
65th Academy Awards 29 مارس, 1993 1992 بيلي كريستال غير المسامح
66th Academy Awards 21 مارس, 1994 1993 ووبي غولدبرغ قائمة شندلر
67th Academy Awards 27 مارس, 1995 1994 ديفيد ليترمان فورست جامب
68th Academy Awards 25 مارس, 1996 1995 ووبي غولدبرغ القلب الشجاع
69th Academy Awards 24 مارس, 1997 1996 بيلي كريستال المريض الإنجليزي
70th Academy Awards 23 مارس, 1998 1997 بيلي كريستال تيتانيك
71st Academy Awards 21 مارس, 1999 1998 ووبي غولدبرغ شكسبير في الحب
72nd Academy Awards 26 مارس, 2000 1999 بيلي كريستال الجمال الأمريكي
73rd Academy Awards 25 مارس, 2001 2000 ستيف مارتن المصارع
74th Academy Awards 24 مارس, 2002 2001 ووبي غولدبرغ عقل جميل
75th Academy Awards 23 مارس, 2003 2002 ستيف مارتن شيكاغو
76th Academy Awards 29 فبراير, 2004 2003 بيلي كريستال سيد الخواتم: عودة الملك
77th Academy Awards 27 فبراير, 2005 2004 كريس روك فتاة المليون دولار
78th Academy Awards 5 مارس, 2006 2005 جون ستيورات تصادم
79th Academy Awards 25 فبراير, 2007 2006 إلين ديجينيريس المغادرونИсторија и правила

За Оскара гласају сви чланови академије. 2003. године бирачко тело је износило 5.816 особа, од тога 1.311 глумаца, који чине највећи део бирачког тела. Гласање није обавезно, па већина људи гласа само у својим категоријама. Тако је за освајање Оскара у појединим категоријама довољно тек неколико стотина гласова.

Како је награда добила име Оскар има више верзија. Према једној, име је смислила библиотекарка Академије Маргарет Херик. Она је видела наградну статуу и рекла: Изгледа баш као мој ујак Оскар!. Код прве доделе, 16. маја 1929, није било неизвесности јер су се победници знали три месеца унапред. У првим годинама у такмичење су улазили филмови који су се приказивали у последњих 12 месеци од 1. јула до 30. јуна.

Од 1934. у такмичење улазе филмови који су приказани у биоскопима у протеклих 12 месеци календарске године. У години 1932/1933. у категорију су улазили филмови приказани у биоскопима у последњих 17 месеци. Данас, да би филм могао ући у конкуренцију мора се приказивати одређено време у неколико биоскопа у Лос Анђелесу. Оскар се додељује за филмове из протекле године, нпр. добитник Оскара 2000. је за филм из 1999. године.

Прве две године Оскар су додељивали само најутицајнији чланови Академије. Године 1929. и 1930. додељују га сви чланови Академије. Године 1937. је гласало око 15.000 запослених у филмској индустрији, али су номинације објавили чланови академије. Од 1957. године Академија одлучује о номинацијама и о наградама. Од 1957. до данас начин доделе се није пуно променио: чланови академије, сваки у својој категорији, одлучују тајним гласањем о 5 номинованих за Оскара, а затим бирају између номинованих и победника. Сва гласања су тајна. Обично се номинације објављују око месец дана пре објаве добитника. Године 2004. номинације су се објавиле крајем јануара, а додела је била крајем фебруара. У раним доделама Оскара у појединим категоријама је знало бити и више од 5 номинованих за награду. Са годинама број филмских категорија за награду Оскар се повећавао.

Првих неколико година додела Оскара није привлачила пуно пажње. Први директан телевизијски пренос доделе Оскара био је 1953. године, а први у боји 1966. године.

Правила у додели Оскара мењају се готово сваке године. Промене правила у последњих неколико година укључују:

Од 2002. године додељује се и Оскар за најбољи дугометражни анимирани филм
Од 2001. године филм се не сме приказати на интернету пре него што се прикаже у биоскопу, иначе не може ући у такмичење за Оскара
Од 2000. године у номинацију за најбољи филм евентуалног Оскара могу освојити највише три продуцента за један филм. Године 1998. за филм Заљубљени Шекспир награду је примило 5 продуцената.

Додела Оскара

Награда Америчке филмске академије (често позната под именом Оскар) је признање које додељује Америчка Академија филмских уметности и наука (Academy of Motion Picture Arts and Sciences), у част признавања квалитета професионалаца у филмској индустрији, укључујући редитеља, глумаца и писаца. Свечана церемонија на којој се награде представљају, једна је од најугледнијих церемонија доделе награда у свету. Уједно је и најстарија свечаност доделе награда у медијима, и многе друге церемоније доделе награда као што су Греми награде (за музику), Златни глобус(за све облике визуелних медија), Тони награде(за позориште) и Еми награде (за телевизију), често су по узору на Академију. Академију филмских уметности и наука основао је шеф студија Метро-Голдвин-Мајер (Metro-Goldwyn-Mayer), Луис Б. Мајер.

Прва церемонија доделе награда Америчке филмске академије одржана је 16. маја 1929., у Хотелу Рузвелт у Холивуду у част изванредних филмских достигнућа у сезони филма у периоду од 1927-1928. Домаћини доделе били су глумац Даглас Фербенкс и редитељ Вилијам де Мил. 82. Додела награда у част најбољих на филму за 2009. одржана је у недељу 7. марта 2010., у Кодак театру, а домаћини церемоније били су Стив Мартин и Алек Болдвин.
Историјат

Прве награде биле су представљене 16. маја 1929., на приватном бранчу у Хотелу Рузвелт у Холивуду, публици од само 26 људи. Победници су били највљени 3 месеца раније пре званичне победе; међутим то је било промењено у другој церемонији доделе Оскара 1930. Од тада и током прве деценије, резултати са давани у новине за објављивање у 23 часа, вече пред доделу. Овај метод коришћен је све док Лос Анђелес Тајмс није објавио имена победника пре почетка церемоније; као резултат, Академија од 1941. користи запечаћене коверте како би открила имена победника. Од 2002. додела Оскара емитује се из Кодак театра.

Прва награда за Најбољег глумца додељена је Емилу Џенингсу, за његову улогу у филмовима Последња заповест (The Last Command) и Пут свега живог (The Way of All Flesh). Морао је да се врати у Европу пре церемоније, па се Академија сложила да му награду уручи раније; ово га чини првим добитником Оскара у историји. Од четврте цереоније систем је промењен, па су уметници награђивани у посебним категоријама за само један филм.

Од 82. доделе Оскара одржане 2010, укупно је додељено 2 789 Оскара а укупно 302 глумца је добило Оскара. На 29. церемонији, одржаној 27. марта 1957, уведена је категорија за Најбољи филм на страном језику; до тада, филмови на страном језику били су награђивани наградом за Специјално достигнуће.
Дизајн

Позлаћена статуета направљена од британијума на црној металној основи, дугачка 13,5 инча (34 cm) и тешка 3,85 kg приказује витеза направљеног у Арт деко стилу, како држи крсташки мач стојећи на ролни филма. МГМ-ов уметнички директор Седрик Гибонс, један од првих чланова Академије, надгледао је дизајнирање статуете. Будући да му је био потрбан модел за статуету, његова тадшња жена Долоред дел Рио, упознала га је са мексичким редитељем и глумцем Емилиом Ел Индио Фернандезом. У почетку невољан, Фернандез је на крају пристао да позира наг да би створио оно што данас називамо Оскаром. Након тога је скулптор Џорџ Стенли извајао Гибонсов дизајн у глини а Сачин Смит је статуету направио од 92,5 % калаја и 7,5 % бакра а затим је позлатио. Као подршку америчким напорима у Другом светском рату, статуете су прављене од гипса, и након рата замењиване за златне.
Име

Корен назива Оскар се оспорава. У једној биографији Бети Дејвис тврди се да је она дала тај назив по свом првом мужу, вођи бенда Хармону Оскару Нелсону;још једна тврдња о његовом пореклу је да је извршни секретар Академије, Маргарет Херик, када је први пут видела статуету рекла да је подсећа на њеног „Ујка Оскара“. Трофеј је 1939. званично назван Оскар од стране Академије филмских наука и уметности. Још једна легенда бележи да је Еленор Лилберг, извршни секретар Луиса Б. Мајера, видела прву статуету и узвикнула, „То изгледа као Краљ Оскар!” На крају дана питала је, „Шта ћемо радити са Оскаром, ставити га у трезор?”, и тако је име остало.
Власништво Оскар статуета

Од 1950, статуете су биле законски заштићене условом да ниједан добитник, као ни њихови потомци, не смеју да продају статуету, уколико је прво не понуде Академији за 1$. Уколико добитник одбије ово, онда Академија задржава статуету. Награде Академије које нису биле заштићене овим договором продавале би се на јавним и приватним аукцијама за шестоцифрене суме.

Ово правило је врло спорно, с обзиром на то да је Оскар под власништвом добитника, па тако није на тржишту. Случај унука Мајкла Тода, који је покушао да прода дедину статуету, доказује да се многи не слажу са овим правилима. Када је Тодов унук покушао да прода Оскара колекционару филмског прибор, Академија је добила судски спор, добивши притом и трајни налог. Иако су неке продаје биле успешне, купци су временом вратили све статуете Академији, која их чува у трезору.
Номинације

Од 2004, номинације за награде Академије објављују се крајем јануара. Пре 2004, номинације су се објављивале почетком фебруара.
Гласачи

Академија филмских уметности и наука (Academy of Motion Picture Arts and Sciences), професионална почасна организација, од 2007. броји 5835 чланова.

Глумци чине највећи део гласачког тела, бројећи 1311 чланова (22%). За последње 73 церемоније, гласови се потврђују ревизијом фирме PriceWaterhouse Coopers.

Одбор гувернера мора позвати све чланове АМПАС-а да се придруже, у име извршне комисије Академије. Може се квалигиковати номинацијом, а потенцијални члан се може пријавити на основу неког другог значајног достигнућа у области филма.

Предлози нових чланова разматрају се једном годишње. Академија не открива своје чланове, иако су 2007. у штампи била објављена имена оних који су били позвани да се придруже. У извештају из 2007. такође пише да су имали нешто мање од 6000 гласача. Број чланова растао, па се строжим полисама одредио сталан број.
ПравилаПремия Академии кинематографических искусств и наук (англ. Academy Awards, букв. Премия Академии, с 1940-х известная как «О́скар», англ. Oscar) — ежегодная кинопремия, традиционно вручающаяся в Лос-Анджелесе. Церемония вручения «Оскаров» транслируется в десятках стран в прямом эфире.

Непосредственно была задумана боссом студии MGM Луисом Б. Майером в 1929 году. С тех пор правила вручения и голосования постоянно менялись. Премия «Оскар» является самой старой премией в мире в области медиа.

Регламент выбора победителей неоднократно подвергался критике, а члены Академии обвинялись в коррупции. Невзирая на это, «Оскар» по сей день остаётся наиболее престижной кинопремией на планете. Победа в одной из номинаций — высшая точка в кинокарьере человека, олицетворение профессионального успеха[1].
Содержание
80th Academy Awards 24 فبراير, 2008 2007 جون ستيورات لا وطن للمسنين
81st Academy Awards 24 فبراير, 2009 2008 هيو جاكمان المتشرد المليونير
82st Academy Awards 7 مارس, 2010 2009 أليك بالدوين,ستيف مارتن خزانة الألم
83rd Academy Awards 27 فبراير, 2011[3] 2010 آن هاثاواي,جيمس فرانكو[4] خطاب الملك
84th Academy Awards 26 فبراير, 2012[5] 2011 بيلي كريستال[6] الفنان
85rd Academy Awards 24 فبراير, 2013 2012 سيث ماكفارلن
مراجع

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