فيلم اللي بالي بالك – كامل

Posted: March 5, 2013 in Cinema



My best friends

Es waren einmal ein Mädchen, das hieß Marla, und ein Junge, der hieß Marlo. Die beiden lebten in einem ganz besonderen Dorf, einem SOS-Kinderdorf. Dort gab es einen riesigen Garten mit tollen Bäumen zum Klettern, einer großen Wiese zum Ballspielen und vielen kleinen Hecken und Gebüschen zum Versteckenspielen.

Als Marla und Marlo mal wieder Verstecken spielten, und sich Marla ganz leise hinter einer Hecke verbarg, schwebte auf einmal ein riesige Seifenblase an ihr vorbei. Marla rieb sich die Augen, denn sie wollte sicher sein, dass sie sich auch nicht täusche, bevor sie Marlo rief. Aber nein! Da saßen wirklich sieben winzig kleine süße Tierkinder drin: ein Häschen, ein Bärchen und ein Hündchen, die sich an den Händen hielten und dazu noch vier Entenküken. „Marla! Marla!“ rief Marlo. „Wo…” „Psst!” zischte Marla, sie kam aus ihrem Versteck und lief zu ihrem Zwillingsbruder. „Haha, ich hab dich! Ich hab dich!“ freute sich dieser und klatschte vor Freude in die Hände. „Psst!“ machte Marla noch einmal. „Komm mal mit, ich muss dir was Tolles zeigen!“ sagte sie und zerrte Marlo mit in ihr vorheriges Versteck. Da sah auch Marlo die Seifenblase mit den Tierkindern. Und da machte es auch schon „Peng“ und die Seifenblase war zerplatzt. „Ohje! Schnell, wir müssen die Tierkinder suchen, die sind ja so winzig und wenn sie so auf den Boden stürzen, brechen sie sich ja alle Knochen!“ rief Marlo. „Ja, oh Gott! Da hast du ja … Ui, da schau mal: da schweben sie ja! Die haben ja Fallschirme! Das ist ja ganz schön schlau!“ staunte Marla. Sie krochen zu den kleinen Freunden hin und schauten, was diese machen. Nachdem alle Tierkinder gelandet waren, liefen alle sieben ganz schnell zusammen, denn sie hatten etwas Angst, weil sie ja auf einem ihnen unbekannten Fleckchen Erde gelandet waren. „Hallo, ihr Süßen!“ flüsterte Marla, „Ihr braucht keine Angst zu haben. Wir sind Marlo und Marla und wir tun euch nichts. Können wir euch vielleicht helfen?“ Da fasste sich das größte der Tierkinder, der Bär, ein Herz und sagte zaghaft: „Ja, ich glaube schon. Wir bräuchten eine Seifenblase, damit wir wieder nachhause fliegen können, denn nur mit einer Seifenblase können wir wieder heimkommen. Weil jedes andere Flugobjekt unser Seifenblasenland zerstören würde. Helft ihr uns?“ „Aber natürlich!“ antworteten die Zwillinge fast wie aus einem Munde. Sie waren ganz fasziniert von der Vorstellung eines Seifenblasenlandes. „Aber wie?“ grübelte Marlo. Die kleinen Freunde wurden von Minute zu Minute betrübter. „Uns fällt schon etwas ein.“ tröstete sie Marla und streichelte sie sanft mit ihrem Zeigefinger.

„Ich hab´s!“ triumphierte Marlo: „Ich hole meine Seifenblasenmaschine, ihr setzt euch in den Ring und ich puste vorsichtig eine Blase um euch.“ Da freuten sich die kleinen Tierchen und es begann ein aufgeregtes Geschnattere. „Wir sind die besten Freunde.“ erzählte der Bär Marla während Marlo seine Seifenblasenmaschine holte. „Ja, und wir wollten mal schauen, wie es außerhalb vom Seifenblasenland aussieht.“ meinte der Hund weiter. „Und dabei sind wir nun hier gelandet, weil es mit dem Lenken nicht so richtig geklappt hat und da sind wir dann glatt an einem Dorn hängengeblieben, und die Seifenblase ist zerplatzt.“ sagte der Hase kleinlaut. „Aber das kriegen wir schon wieder hin! Wenn Marlo wieder kommt, machen wir euch eine neue Seifenblase und ihr könnt wieder zurück in euere Heimat. Da braucht ihr keine Angst zu haben. Mit einem kräftigen Atemstoß kommt ihr bestimmt schnell wieder heim!“ beruhigte Marla die besten Freunde aus dem Seifenblasenland. „So, jetzt wollen wir mal sehen, ob ihr alle in den Seifenblasenring passt. Kommt mal alle her!“ forderte Marlo, der wieder zurück war, die Tierkinder auf. Da kletterten die sieben besten Freunde über den Arm des Jungen in den roten Seifenblasenring – sie waren so klein, dass das überhaupt kein Problem war. „Seid ihr alle startklar?“ fragte Marlo? „Ja!“ riefen die Freunde begeistert. „Dann habt eine gute Reise und besucht uns doch mal wieder! Wir würden uns riesig freuen!“ meinte Marla zum Abschied. „Ganz bestimmt!“ antworteten die lieben Sieben, „Vielleicht können wir euch ja sogar mal mitnehmen?!“ „Das wäre klasse!“ jubelten die Zwillinge wieder wie aus einem Mund. „So, und nun aufgepasst, ich hole jetzt Luft und mache euch eine Seifenblase. Gute Reise ihr kleinen Freunde!“ verabschiedete sich nun auch Marlo, holte tief Luft und pustete den sieben besten Freunden aus dem Seifenblasenland eine wunderschöne große Seifenblase, die bald hoch hinauf stieg und die die Kinder bald aus den Augen verloren.

„Macht´s gut liebe Freunde!“ sagte Marla und winkte den Freunden mit einer Träne im Auge nach. Da nahm Marlo sie in den Arm und die beiden gingen ins Haus zu ihren Freunden, um ihnen dieses außergewöhnliche Erlebnis zu erzählen.

Und am Abend schliefen die Zwillinge Hand in Hand ein und in ihren Träumen schwebten sie mit ihren Tierfreunden in das Seifenblasenland.

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